Geschichte der TSG 1846 Bretzenheim
Abt. Schwerathletik
1979 - 1948
1979

Die Aufstiegskämpfe zur Zweiten Bundesliga werden vor einer jeweils großartigen Kulisse ausgetragen. Gegen Niedernberg (Hessen) und Heusweiler (Saarland) scheitern die 46 er jedoch jeweils knapp.
Nach 27jähriger erfolgreicher Tätigkeit legt Jugendleiter Werner Fleischmann sein Amt nieder. Er hinterläßt eine Lücke, die lange Zeit nicht geschlossen werden kann.

Jugendleiter
Werner Fleischmann im Kreise seiner
Schützlinge

1978

Endlich kann in Bretzenheim wieder eine Meisterschaft gefeiert werden. Die Manschaft um die Brüder Herbert und Helmut Geibel schließt die Saison mit einem Punkteverhältnis von 35 : 1 ab und
wird überlegen Meister der Oberligarunde 1978/79.

1977

Erneut gelingt dem TSG-Nachwuchs mit dem dritten Platz von Andreas Ort bei den Deutschen
Schülermeisterschaften ein Medalliengewinn auf nationaler Ebene.

1976

Nach dem entäuschenden Abschneiden in der Vorsaison erklären einige erfahrene Leistungsträger ihren
Rücktritt. Die Mannschaft erreicht lediglich den sechsten Platz in der Oberliga, und damit die
schlechteste Plazierung seit vielen Jahren.

1975

Trotz ordentlicher Leistungen und achtbarer Ergebnisse steht die Mannschaft nach Abschluß der
Regionalligasaison 1974/75 erneut auf einem Abstiegsplatz.
Mit Helmut Geibels Bronzemedallie bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften präsentiert
sich der Nachwuchs hingegen gewohnt erfolgreich.

Helmut Geibel
3.Deutscher Meister 1975
242 Senioren-Mannschaftskämpfe

Gerhard Kaul
(links: A.Kirchenthurn)
271 Senioren-Mannschaftskämpfe

1973

Nach insgesamt 271 Kämpfen in der TSG-Mannschaft beendet das Bretzenheimer ,,Ringerdenkmal"
Gerhard Kaul im Anschluß an die Regionalligasaison 1973/74 seine aktive Laufbahn.

1972

Der Seniorenmannschaft gelingt der Meisterschaftsgewinn in der Oberligarunde 1972/73 und damit
der sofortige Wiederaufstieg in die Regionalliga Mitte. Jürgen Beck ist zurück in Bretzenheim.
Günther Espenschied wird dritter bei den Deutschen Schülermeisterschaften.

1971

Erneut gelingt es der Mannschaft nicht die zum Klassenerhalt notwendigen Punkte einzufahren.
Zudem verlieren die 46 er mit Heinz Schmieden eines ihrer hoffnungsvollsten Nachwuchstalente,
der wie zuvor sein Onkel Jürgen Beck zum Bundesligisten ASV Mainz 88 wechselt und später insgesamt
neun Medallien bei Deutschen Meisterschaften gewinnt.

1969

Unter der Leitung des bereits seit 1962 als Verbandsjugendleiter amtierenden Werner Fleischmann,
wird Bretzenheim zum Leistungszentrum des Schwerathletikverbandes Rheinhessen auserkoren.
Der Seniorenmannschaft gelingt mit dem souveränen Gewinn der Oberligameisterschaft der
Aufstieg in die zweithöchste Ringerliga, die Regionalliga Mitte.


TSG-Mannschaft in der Saison 1969/70
Hinten v.l.: Herbert Geibel, R.Baumgärtner,
E.Balg, G. Kaul, W.Posselmann, E.Schrohe,
E.Müller
Vorne v.l.: G.Steinbach, H.Espenschied,
Helmut Geibel

1968

Die Seniorenmanschaft erreicht in der Saison 1968/69 lediglich den achten Platz in der
Gruppenliga und muß damit erstmals den Abstieg in eine nidrigere Klasse hinnehmen.


1967

Jürgen Beck gewinnt mit dem zweiten Platz im griechisch-römischen Stil seine dritte
Medallie bei Deutschen Jugendmeisterschaften

1966

Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften sorgt abermals Jürgen Beck mit dem zweiten Platz
im griechisch-römischen und dem vierten Platz im freien Stil für positive Schlagzeilen.

Werner Posselmann
2 Medallien bei Deutschen Meisterschaften
er bestritt 233 Senioren-Manschaftskämpfe

1964

Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften erkämpft der TSG-Nachwuchs erneut hervorragende
Ergebnisse. Mit Jürgen Beck gewinnt ein weiteres Bretzenheimer Eigengewächs die Deutsche
Meisterschaft, Werner Posselmann plaziert sich mit dem zweiten Platz wie schon
1962 in den Medallienrängen.

1963

Dieses Jahr wird überschattet vom überraschenden Tod Karl Beckers, den sechs Ringer
zu seiner letzten Ruhestätte tragen. Zum Gedenken an das langjährige Vorstandsmitglied und
den Mitbegründer der Abteilung, richten die Ringer bis in die heutigen Tage das
Karl Becker-Gedächtnis-Turnier für Seniorenmannschaften aus.

1962

Werner Fleischmanns gezielte Aufbauarbeit im Nachwuchsbereich wird bei den Deutschen Jugendmeisterschaften durch herausragende Ergebnisse der 46 er belohnt. Mit Karl-Joachim Bauer erkämpft sich erstmals ein Bretzenheimer Eigengewächs die Deutsche Meisterschaft, Werner Posselmann gewinnt die Bronzemedallie. Da sich
auch Ernst Schrohe als Fünfter und Reiner Appelshäuser als Achter plazieren,
wird die TSG 1846 am Ende erfolgreichster Verein dieser Meisterschaften.


1962

Werner Fleischmanns gezielte Aufbauarbeit im Nachwuchsbereich wird bei den Deutschen Jugendmeisterschaften durch herausragende Ergebnisse der 46 er belohnt. Mit Karl-Joachim Bauer erkämpft sich erstmals ein Bretzenheimer Eigengewächs die Deutsche Meisterschaft, Werner Posselmann gewinnt die Bronzemedallie. Da sich
auch Ernst Schrohe als Fünfter und Reiner Appelshäuser als Achter plazieren, wird die TSG 1846 am Ende erfolgreichster Verein dieser Meisterschaften.


1960

Die erste Mannschaft, in den vorangegangenen Meisterschaftsrunden vor allem darauf bedacht den Klassenerhalt sicherzustellen gewinnt in der Oberligarunde 1960/61 bei lediglich zwei knappen Niederlagen überraschend den Meistertitel.
Werner Fleischmann
In der Saison 1957/58 Erfolgreichster Athlet
der TSG Mannschaft.
Er bestritt 206 Senioren-Manschaftskämpfe

Jupp Posselmann
250 Senioren- Mannschaftskämpfe

1957

Die Seniorenmannschaft um den seit 1956 wirkenden Trainer und selbst aktiven Ringer Jupp Posselmann, gewinnt in der Saiso 1957/58 erstmals die Landesligameisterschaft und sichert sich damit den Aufstieg in die Oberliga Rheinland-Pfalz.

1955

Mit ReinerAppelshäuser gewinnt zum ersten Mal ein Junge aus Bretzenheim den Titel des Rheinland-Pfalz-Meisters.

1953

Mit dem IFK Hedemora empfangen die Ringer erstmals eine Ausländische Gastmannschaft. In der gut gefüllten TSG-Sporthalle, seit ihrer Einweihung im Jahre 1952 zur festen Heimstatt der Ringer geworden, erzilt die TSG ein 4 : 4 Unentschieden gegen das schwedische Spitzenteam.

1952

Dem gebürtigen Pirmasenser Arthur Letzelter gelingt mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft in der Altersklasse ein früher Erfolg für die 46 er. Der 17 jährige Werner Fleischmann übernimmt die Nachwuchsarbeit.





TSG Mannschaft in der Saison
1950/51
v.l.: Abteilungsleiter W.Schrohe, E.Wenz, J.Metzler, F.Müller, R.Röder,
J.Lenz, F.Höhler, K.Eifinger, H.Wenzel, Mannschaftsführer K.Becker

1948

Zum Ende des Jahres 1948, inzwischen hatte sich das Verbot des Ringkampfsportes allmahlich gelockert, trafen dann einige in Bretzenheim ansässige ehemalige Athlethen des noch nicht wieder zugelassenen Kraftsport-ClubsHellas Mainz die ersten Vorbereitungen zum Aufbau einer Schwerathletikabteilung. Im Gründungsjahr der Bundes Republik Deutschland, 1949, wurde dann im Vereinslokal ,,Auf dem Markt" der heutigen Gaststätte,,Zum Gickel", die Abteilung Schwerathletik der TSG 1846 Mainz-Bretzenheim e.V. offiziell gegründetVon den einst innerhalb der Abteilung ausgeübten Sportarten Gewichtheben, Rasenkraftsport, Ringen und Sportakrobatik blieb seit den siebziger Jahren nur noch das Ringen übrig. Bereits in der erstmals durchgeführten Verbandsrunde 1950/51 schickt die TSG 1846
eine Senioren und eine Jugendmannschaft ins Rennen, die mit dem zweiten (Senioren) bzw. dritten
Platz (Jugend) auch sofort eine gute Rolle in ihren Ligen spielen