Geschichte der TSG 1846 Bretzenheim
Abt. Schwerathletik
2005 - 1980
Regionalliga Saison 2005/2006

Die 46er belegen nach dem Aufstieg in die Regionalliga am Ende der Saison 2005/06 den guten sechsten Platz. In den Spektakulären Heimkämpfen gegen die beiden Spitzenmannschaften ASV Mainz 88 und
ASV Pirmasens wurden die Bretzenheimer nur knapp geschlagen.
2000 - 2004

Für die Regionalligasaison 2000 hatte man sich einiges vorgenommen, es sollten auf jeden Fall mehr Kämpfe gewonnen werden als letztes Jafr. Aber auch in diesem Jahr war die Regionalliga sehr stark besetzt und die meisten Kämpfe gingen trotz guter Mannschaftsleistungen knapp verloren.
2001 wechselten einige aktive Ringer und der Trainer den Verein. Da die Mannschaft nun nicht mehr regionalligatauglich war, wird sie von den Verantwortlichen zurück gezogen und startete in der untersten Klasse ,,der Verbandsliga Rheinland-Pfalz. 2002 gelingt der Mannschaft nach einer spannenden Verbandsligasaison fast der Aufstieg. 2003 kommen zwei alte Haudegen zurück zur TSG. Frank Stäblein übernimmt das Traineramt und auch Rolf Wiedmer ist wieder an Bord. In diesem Jahr gelingt auch der Aufstieg in die Oberliga.
2004 wollte man die Oberligasaison mit einem Platz im Mittelfeld abschleißen. Doch die 46er haben einen sensationellen Lauf und werden Oberligameister. Damit war der Wiederaufstieg in die Regionalliga perfekt, wo in der Saison 2005 auch der ASV Mainz 88 als Gegner wartet.

Rolf und Frank sind wieder in Bretzenheim
1999

Unter dem Slogan: " Die jungen Wilden " starten die 46er in die Regionalliga. Sehr achtbar zog sich die junge Mannschaft der TSG aus der Affäre. Zwar musste der Aufsteiger nach dem sensationelen Auftaktsieg gegen den KV Riegelsberg im weitern Saisonverlauf einiges an Lehrgeld zahlen und wurde am ende siebter. Zum 50. Jubiläum wurde die TSG 1846 vom Deutschen Ringer Bund auserkoren die Deutschen Meisterschaften A-Jugend gr.-röm. Stil auszurichten. Die Veranstaltung wurde ein voller erfolg für die Abteilung ebenso wie die 50. Jahr Feier in der TSG Halle zwei Monate später.
1998

Mit dem Gewinn der Oberligameisterschaft gelingt es der jungen TSG-Mannschaft an die großen Erfolge der Vergangenheit anzuknüpfen und sich damit im Jahr des 50. Abteilungsjubiläum einen Platz in der Regionalliga zu sichern.
Rolf Wiedmer bestritt in der Saison alle 16 Mannschaftskämpfe und hatte eine Siegesquote von 100%

Nach dem Kampf in Thaleischweiler war die Meisterschaft gewonnen.
Stehend v.l.: G.Espenschied, D.Byczkowski, M.Baglan, S.Krumbholz, R.Müller, Trainer H.Schmieden, T.Kohler
Vorne v.l.: Ö.Tuncer, M.Celik, R.Wiedmer, V.Gurbetci
Liegend v.l.: C.Tiril, S.Weinmann, J.Backof
1995

Da sich die neugeschaffene Regionalliga als wenig attraktiv erwiesen hatte, entschieden sich die Verantwortlichen, die Mannschaft aus dieser Liga zurückzuziehen. Die daraufhin bis in die Verbandsliga Rheinland-Pfalz zurückgestufte Mannschaft erweist sich jedoch als viel zu stark für diese Klasse und erringt überlegen die Meisterschaft.
1994

Die Aufstiegsrunde zur Zweiten Bundesliga gegen Immenhausen und Eppelborn nimmt aufgrund erheblicher Verletzungsprobleme einen katastrophalen Verlauf. Ohne den Hauch einer Chance belegt die TSG am Ende den letzten Platz in der Relegationsrunde. Da in diesem Jahr die Ligen neu eingeteilt werden, erhalten die 46er einen Startplatz in der neugeschaffenen Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saar. Mit dem sechsten Platz wird der Klassenerhalt souverän sichergestellt.
Günther Espenschied
3.Deutscher Meister 1972
257 Senioren-Mannschaftskämpfe
1993

Nach sechs Jahren WKG entschließen sich die Verantwortlichen des KSV 05 Worms mit einer eigenen Mannschaft an den Start zu gehen, die WKG Bretzenheim/Worms wird aufgelöst. Trotzdem gelingt es erneut die Oberligameisterschaft nach Bretzenheim zu holen.

1992

In der Aufstiegsrunde mit dem AC Waldaschaff und dem KSV Eppelborn belegen die Bretzenheimer den zweiten Platz und schaffen somit im vierten Anlauf endlich die Qualifikation für die Zweite Bundesliga. Leider erweist sich diese Liga für die durch einige Abgänge geschwächte Mannschaft als eine Nummer zu groß, der Abstieg in die Oberliga kann nicht verhindert werden-
Nach Abschluß der Saison beendet Publikumsliebling Bernd Baumgärtner nach insgesamt 320 Mannschaftskämpfen seine aktive Laufbahn.
1991

Nachdem die Oberligasaison 1990/91 mit dem zweiten Platz abgeschlossen wurde , zieht sich der KSC Hellas aus der WKG zurück. Der durch einige namhafte Neuzugänge verstärkten Mannschaft gelingt dennoch der überlegene Titelgewinn in der Oberliga.
1990

Wieder kann der Aufstieg in die Zweite Bundesliga nicht verwirklicht werden. Zwar glückt der WKG im ersten Kampf in der mit über 500 Zuschauern prallgefüllten TSG-Halle gegen den Favoriten FSV Münster ein überraschender Sieg, aber die beiden Kämpfe gegen Saar 05 und der Rückkampf in Münster gehen vor jeweils großartiger Zuschauerkulisse hauchdünn verloren.
Super TSG-Fans unter den etwa 1500 Zuschauern beim Aufstiegskampf in Münster
1989

Mit einem Freundschaftskampf gegen den Bundesligisten RWG Mömbris-Königshofen und einem Jubiläumsball feiern die TSG-Schwerathleten ihren 40.Geburtstag.
Da trotz der mit dem KSV Worms bestehenden Kampfgemeinschaft ständige Besetzungsprobleme die Kämpfe der Vorsaison gekennzeichnet hatten, entschließen sich die Verantwortlichen die Gemeinschaft um den alten Rivalen KSC Hellas Mainz zu erweitern. Dieser mutigen aber im Umfeld der Abteilung wenig populären Maßnahme ist es im Nachhinein betrachtet wahrscheinlich zu verdanken, das in Bretzenheim auch fast 20 Jahre später noch Ringkampfsport auf gehobenem Niveau ausgeübt wird. Unter dem Trainergespann Günther Espenschied und Franz Fritz gewinnt die Mannschft die Oberligameisterschaft 1989/90.

1987

Im verlauf der vergangenen Jahre hatten sich einige hervorragende Athleten aus unterschiedlichen Gründen vom Aktiven Ringkampfsport zurückgezogen. Gleichzeitig machte sich die fehlende Kontinuität in der Nachwuchsarbeit negativ bemerkbar, so daß nur noch wenige Jugendliche in den Seniorenbereich vorstießßen. Vor diesem Hintergrund entschließen sich die Verantwortlichen zur Gründung einer Wettkampfgemeinschaft mit dem ebenfalls unter Nachwuchsmangel leidenden
KSV 05 Worms.

1982

Erneut kann der Aufstieg in die Zweite Bundesliga nicht verwirklicht werden. Trotz großartiger Leistungen
reicht es für die Mannschaft von Trainer Heinz Schmieden in der Aufstiegsrunde nur zum zweiten Platz.


1981

Im Rahmen des deutsch-amerikanischen Austauschprogramms reisen die TSG-Juniorenringer gemeinsam mit der Juniorenmannschaft des AC Bavaria Goldbach in die USA und erringen in den
Bundesstaaten Indiana und Illinois beachtliche Erfolge. Im Juni verbringt eine US-Auswahl beim Gegenbesuch einige Tage in Bretzenheim.
Nach zwei vorangegangenen Vizemeisterschaften gelingt es der ersten Mannschaft, in der mit Lutz Beringer,
Boris und Rainer Hoyer, Michael Ort oder Michael Petrak eine Reihe junger Athleten zu den Stammkräften zählen, die Meisterschaft in der Oberligarunde 1981/82 zu gwinnen.




1980

Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften erkämpfen sich Boris Hoyer und Michael Petrak jeweils den dritten Platz. Dies sollten die beiden bislang letzten Medalliengewinne der TSG 1846 bei
Deutschen Meisterschaften bleiben.




TSG-Mannschaft in der Saison 1979/80
Hinten v.l.: Mannschaftsführer W.Posselmann, M.Ort, U.Schaubruch, G.Espenschied, L.Beringer, H.Geibel,
B.Baumgärtner, Abteilungsleiter H.Böhme
Vorne v.l.: Masseur G.Baumgärtner, R. Baumgärtner, R.Hoyer, F.Forschner, B.Hoyer




Geschichte
Teil 2